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APG-Lehrgang: „Psychotherapeutisches Propädeutikum“

Die APG bietet seit 1992 in Wien und seit 1995 in Oberösterreich – im Raum Linz/Wels – den Lehrgang „Psychotherapeutisches Propädeutikum“ (APG-LPP) an. Er entspricht den Bestimmungen des Psychotherapiegesetzes (BGBl. 361/1990) und ist vom Bundesministeriums für Gesundheit und Konsumentenschutz (1992, nunmehr Bundesministerium für Gesundheit) in Österreich anerkannt.
Der Lehrgang besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.
Der theoretische Teil umfasst 765 Stunden (Grundlagen und Grenzbereiche der Psychotherapie, Grundlagen der Somatologie und Medizin, Grundlagen der Forschungs- und Wissenschaftsmethodik, Fragen der Ethik und der Rahmenbedingungen für die Ausübung der Psychotherapie). Die theoretischen Inhalte werden im APG-LPP in Wien innerhalb von 2 Semestern mindestens einmal und in Oberösterreich innerhalb von 4 Semestern einmal angeboten. Ein Einstieg in den APG-LPP ist jederzeit möglich. Die theoretischen Lehrveranstaltungen finden in Blockform, hauptsächlich an Wochenenden statt; damit ist auch berufstätigen bzw. in Ausbildung stehenden Personen die Möglichkeit gegeben den Lehrgang zu absolvieren.
Der praktische Teil besteht aus Einzel- oder Gruppenselbsterfahrung (mind. 50 Stunden), einem Praktikum im Umgang mit verhaltensgestörten oder leidenden Personen in einer im psychosozialen Feld bestehenden Einrichtung des Gesundheits- oder Sozialwesens unter fachlicher Anleitung (mind. 480 Stunden) und begleitender Praktikumssupervision (mind. 30 Stunden).
Für die Anrechnung bereits absolvierter Berufsausbildungen oder Studien orientiert sich der APG-LPP am BGBl. 361/1990 (§ 12) und an den Richtlinien des Bundesministeriums für Gesundheit, Psychotherapiebeirat (Stand: September 2009). Es besteht somit die Möglichkeit sowohl theoretische Inhalte als auch Anrechnungen von Praktikum, Praktikumssupervision und Selbsterfahrung auf die Inhalte des LPP vorzunehmen. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen konkrete Richtlinien für Pädagogik, Psychologie, Erzieherausbildung, Kindergartenpädagogik, Sonderkindergartenpädagogik, Krankenpflegefachdienst, Psychiatrische Krankenpflege, Medizin, Akademien für Sozialarbeit, Fachhoschschul-Studiengänge-Sozialarbeit/Fachhochschul-Studiengänge für Soziale Arbeit, Sonderregelung betreffend die Akademie der Steirischen Gesellschaft für Lebens- und Sozialberatung, Lehrgang für Musiktherapie, Kurzstudium für Musiktherapie, Ehe- und Familienberatung, Ergotherapie, Physiotherapie, sowie für den Klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen fest. Über andere Studienzweige bzw. Berufsausbildungen liegen derzeit keine Richtlinien vor.

Der APG-LPP ist grundsätzlich für alle InteressentInnen offen.
Die Aufnahme in den APG-LPP ist nur möglich, wenn die gesetzlich vorgeschriebenen Aufnahmevoraussetzungen (BGBl. 361/1990, § 10, 1) erfüllt sind. Der Abschluss des Lehrgangs ist an die Teilnahme an einem Lehrgang gebunden und stellt eine von mehreren Voraussetzungen für die Zulassung ins Fachspezifikum (BGBl. 361/1990, § 10, 2) dar, kann diese jedoch nicht garantieren.
Ein Abschluss des LPP bildet weiters eine Grundlage für die Qualifikation zum Lebens- und Sozialberater.

Umfassende Informationen über das Psychotherapeutische Propädeutikum der APG und Formulare zur Anmeldung für einzelne Lehrveranstaltungen finden Sie auf der Homepage des Propädeutikums: APG-LPP.

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