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Semester: WS 17/18

Gewalt, (sexueller) Missbrauch und Traumatisierung

Workshop über gesellschaftliche Bedingungen, psychische Konsequenzen für Betroffene und Täterinnen und deren Bearbeitung in der Psychotherapie

LeiterInnen: MAS Renata Fuchs
Mag.a DSA Theresia Hollerer

Gewalt- und Missbrauchserfahrungen sind ein zentraler Risikofaktor in der Entwicklung und für die Gesundheit eines Menschen.
Sie bewirken bei Betroffenen - Opfern und Täterinnen/Tätern, physische, psychische oder psychosomatisches Beinträchtigungen mit Langzeitfolgen,
für sie und ihr Umfeld. Kinder sind (und Betroffene waren als Kinder) diesen Erfahrungen oft unmittelbar und ungeschützt ausgesetzt.
Wenn Menschen in einem Umfeld aufwachsen, in dem Gewalt bzw. Missbrauch (stillschweigend) akzeptiert wurde,
ist die Wahrscheinlickeit gross, dass diese Menschen selbst Gewalt als Mittel einsetzen, bzw. Beziehungen eingehen, die von Gewalt/Missbrauch bestimmt sind.
Insofern greift die so klar wirkende Differenzierung und Zuordnung zu Opfern und Täter/Täterinnen zu kurz: jede Gewalttat muss in ihrem Kontext
und in ihren Auswirkungen gesehen und beurteilt werden.

Kinder, Frauen und Männer erleben und verüben Gewalt in unterschiedlicher Weise, in unterschiedlichen Lebenskontexten und Beziehungskonstellationen.
In diesem Seminar wollen wir Erfahrungen mit diesen, in geschlechtsspezifisch geprägten Strukturen eingebetteten, Unterschied Raum geben
und auf die verschiedenen, auch sehr subtilen Formen von Gewalt/Missbrauch eingehen.
Es soll die Möglichkeit angeboten werden, sich mit eigenen Erfahrungen und Erlebnissen auseinanderzusetzen
und Fragen, die den personzentrierten Umgang mit Gewalt/Missbrauch betreffen, einzubringen und zu reflektieren.
Ziel des Seminars ist eine Sensibilisierung für strukturelle und personale Gewalt, ein besseres Verständnis
der komplexen Entstehungebedingungen und Auswirkungen von Gewalt und Missbrauch und die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung,
den eigene Handlungsmöglichkeiten als Personzentrierte Psychotherapeutin, Psychotherapeut.

Erster Termin: 10.03.2018

Termine:
auch KJPT-WEITERBILDUNG
Samstag, 10.3.2018 10-18h30
Sonntag, 11.3.2018 10-14h

Adresse: Wien, wird noch bekannt gegeben

Kosten:
EUR 280,-
EUR 250,- Ermäßigung für APG/IPS-KandidatInnen und Mitglieder und für TeilnehmerInnen des APG-Propädeutikums
Es gelten die Zahlungsbedingungen des IPS.

Anmeldung:
bei Renata Fuchs, per mail: renata.fuchs@apg-ips.at
Anmelde- und Zahlungsschluss: 22.2.2017 bzw. nach Vereinbarung

Anzahl TeilnehmerInnen: bis 16

Anrechenbarkeit:
für Propädeutikum, Fachspezifikum und für alle Aus-, Fort-, und Weiterbildungen, inklusive KJPT: 16 Stunden Selbsterfahrung, Supervision oder Wahlpflicht Theorie (Fachspezifikum a/b/c bzw. 1.(a), 2(b) oder 3.(b); KJPT-Weiterbildung Ia; Ic);
für das Propädeutikum: 16 Stunden Selbsterfahrung oder Praktikums/Supervision;
für Fortbildung im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Fort- und Weiterbildungsrichtlinie des Bundesministeriums (Fortbildungsverpflichtung) anrechenbar:
16 Stunden Selbsterfahrung oder Supervision

Kategori(en): Wahlpflicht-Fachspezifikum / Fortbildung

Anrechnungstyp(en): Propädeutikum / Theorie-Wahlpflicht / Selbsterfahrung-Wahlpflicht / Supervision-Wahlpflicht / Fortbildung

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