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Semester: WS 2018/19

Welche Methoden sind im PCA 'erlaubt'? und Wie nicht-direktiv ist personzentriert?

Studientag & State-of-the-Art Workshop — Theorie, Supervision, Forschung

LeiterInnen: Univ.-Doz. HSProf.Mag.Dr. Peter F. Schmid

• Welche Methoden / Vorgangsweisen / Techniken / interventionsarten sind mit personzentrierten Grundsätzen vereinbar? Und warum? Und welche nicht? Und warum nicht?

• Was unterscheidet "Nicht-direktiv-Sein"/ Absichtslosigkeit / Begegnung & Präsenz von Sich-Zurückhalten? Kann Lenken und Steuern in Therapie und Beratung nicht manchmal notwendig sein?

• Die "Kunst des Nicht-Wissens" als Praxis von Therapie und Beratung und ihre ethische und politische Bedeutung: Nicht-Direktivität als Ausdruck von Empowerment, Emanzipation, Respekt und Präsenz.

• "Facilitative responsiveness": Die Grundhaltung des Antwortens als Entfaltung des Dialogs in der Therapie und ihre konkrete Verwirklichung

Die personzentierte Frage, die die Geister scheidet: "Wie hältst du's mit Methoden und Techniken" erfordert komplexere Überlegungen und Antworten als einfach "Ja, okay" oder "Nein, geht gar nicht".

Von der Arbeit mit dem leeren Stuhl bis zu Trauma-Bearbeitungstechniken, von systemischen oder gezielten Fragen bis zu angeleiteten Gruppenübungen, von Markern bis zum gezielten Einsatz von Focusing: Unterstützen diese Methoden die Therapie oder behindern sie sie?

Wie sieht es aus mit Strukturieren, Vorschlägen, Ratschlägen, Fragen und Beantwortung von Fragen sowie aktivem Steuern der Therapie durch den Therapeuten bzw. die Therapeutin? Wann muss man von einer nicht-direktiven Grundhaltung abgehen? Ist es erforderlich, störungsspezifisch zu arbeiten?

"Methode" heißt "miteinander auf dem Weg Sein" und "Technik" kommt von "Kunst". Rogers hat seine Therapie ursprünglich "non-directive" (d.h. nicht-steuernd) genannt. Was war mit diesem Konzept gemeint, ist es überholt und durch die Betonung der Authentizität und Wechselseitigkeit abgelöst?

Wann muss man Ausnahmen machen? Und: Ist es nicht auch gut für den/die KlientIn, wenn es dem/der TherapeutIn hilft und Sicherheit gibt.

Bei diesem Studientag befassen wir uns anhand konkreter Beispiele und der eigenen Erfahrung sowie in Auseinandersetzung mit der aktuellen Literatur mit der Methodenfrage im PCA nach dem heutigen Verständnis personzentrierter Arbeit.

Nähere Info: workshops.pfs-online.at

Hinweis
Das Seminar wird auch zur Fortbildung für PsychotherapeutInnen, BeraterInnen und SupervisorInnen empfohlen.
Fort- und Weiterbildungsveranstaltung im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Fort- und Weiterbildungsrichtlinien des Bundesministeriums (Fortbildungsverpflichtung).

Erster Termin: 01.12.2018, 13.30 Uhr

Termine:
1. Dezember 2018:
Samstag 13.30 – 19.30 h

Adresse: Praxis Peter F. Schmid, Koflergasse 4/26, 1120 Wien

Kosten:
Frühzahlerpreis (bis 1.9.2018) 145 EUR,
Normalpreis 160 EUR für APG•IPS-Mitglieder und TeilnehmerInnen am APG-Propädeutikum;
sonst Frühzahler 175 EUR, Normalpreis 195 EUR

Bitte beachten Sie die Teilnahme- und Zahlungsbedingungen (http://workshops.pfs-online.at)

Anmeldung:
• am einfachsten online: pfs-online.at/1/anmeld.htm
• mit formloser E-Mail an registration@pfs-online.at.
• telefonisch +43 699 81513190. Auch Anrufbeantworter (bitte keine SMS).
• mit der Post an Praxis Peter F. Schmid, 1120 Wien, Koflergasse 4.
Bitte geben Sie an, für welche Veranstaltung(en) Sie sich anmelden wollen, Ihren Namen, Ihre Adresse, Mailadresse und Telefonnummer

Anzahl TeilnehmerInnen: keine Beschränkung

Anrechenbarkeit:
8 Stunden bzw. Arbeitseinheiten

• für alle Aus-, Fort- und Weiterbildungen des APG•IPS
Supervision oder Theorie
[Fachspezifikum: AO 2013: a/b/d; frühere AO 1.(a), 3.(b) oder 4.(c)] Wahlpflicht]

• für das Propädeutikum
8 Stunden Praktikumssupervision

• für Fort- und Weiterbildung

• für alle Aus- und Weiterbildungen, die den Nachweis durch einen eingetragenen Psychotherapeuten (mit Zusatzbezeichnung) verlangen

Kategori(en): Wahlpflicht-Fachspezifikum / andere Lehrveranstaltung / Fortbildung

Anrechnungstyp(en): Propädeutikum / Theorie-Wahlpflicht / Supervision-Wahlpflicht / Fortbildung

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