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Traum und Traumdeutung

Der Traum als Hüter des Schlafs, die Erfüllung eines unterdrückten Wunsches, als Ausdruck unsere Ängste und unseres Begehrens

LeiterInnen: MAS Renata Fuchs

Der Traum ist der Hüter des Schlafs,
... die Erfüllung eines unterdrückten Wunsches (Sigmund Freud)
Ein lebendiger Traum hat mir alles dargestellt (ETA Hoffmann)
Träume machen aus unseren Gefühlen eine Geschichte, damit wir sie lesen können
(Andrea Meneghin)


In der Psychoanalyse und der tiefenpsychologischen Psychotherapie haben Träume eine zentrale Bedeutung als unverstellte Botschaft des Unbewussten.
Sigmund Freud hat den Traum als den königlichen Weg zu unserer Seele verstanden und Julia Kristeva hat gemeint, dass es die Seele ist, die handlungsfähig macht.
Innerhalb des personzentrierten Ansatzes spielen Träume theoretisch keine so explizit wichtige Rolle,
trotzdem ist die Auseinandersetzung mit Träumen eine wichtiger Aspekt in vielen Psychotherapien.

Träume können kurz oder lang sein, bildgewaltig und/oder gefühlsbetont, klar oder verschlüsselt, voller Symbole.
Sie sind nach dem Aufwachen ganz deutlich oder werden nur verschwommen erahnt, schnell vergessen oder lange erinnert und begleiten unser Leben.
Manche ähneln den düsteren Bildern von Hieronymus Bosch, voller Monster und Gewalt, andere haben die Leichtigkeit und die hellen Farben von Marc Chagall.
Sie können uns immer wieder 'heimsuchen' und ihre Enschlüsselung verheisst die Auflösung von Verstrickungen und Angstgefühlen.
Andere konfrontieren uns mit Wünschen und Begierden, die wir uns vielleicht im Wachzustand nicht zugestehen.
In jedem Fall ist der Traum ein kreativer Ausdruck unseres Selbst und unserer Befindlichkeit.

Im Seminar geht es um das Entdecken von Be-Deutungen von Traumbildern im Gespräch, in der Gruppe.
Ein gemeinsames Assozieren und Erkunden unserer jeweiligen inneren und der gemeinsamen äußeren Symbolwelten.
Und um eine Diskussion des theoretischen personzentrierten Hintergrundes, der Bedeutung des Traumes für den Entwicklungsprozess in der Psychotherapie.

Empfohlen als weiterbildung für Psychotherapeut*innen

Erster Termin: 09.11.2018

Termine:
Freitag 9.November 2018 17-21h
Samstag 10.November 2018 10-18h30

Adresse: Glücksraum 2, Kienmayergasse 16/16, 1140 Wien

Kosten:
280,- €
Ermäßigung 250,- € für APG-IPS Kandidat*innen, Mitglieder und Teilnehmer*innen des APG-Propädeutikums; es gelten die Zahlungsbedingungen des IPS

Anmeldung:
bei Renata Fuchs unter fuchs@apg-ips.at oder telefonisch unter 0676 84841011

Anzahl TeilnehmerInnen: bis 18

Anrechenbarkeit:
für Propädeutikum, Fachspezifikum und alle Aus- und Fortbildungen: Selbsterfahrung, (Praktikums-)Supervision oder Wahlpflicht Theorie Fachspezifikum a/b/c 15 Stunden;
für Fortbildung im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Fort- und Weiterbildungsrichtlinie des Bundesministeriums (Fortbildungsverpflichtung) anrechenbar.

Kategori(en): Wahlpflicht-Fachspezifikum

Anrechnungstyp(en): Aufnahmeverfahren / Propädeutikum / Selbsterfahrung-Wahlpflicht / Supervision-Wahlpflicht / Fortbildung

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