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Weiterbildung Personenzentrierte Psychotherapie

Der Lehrgang bietet Weiterbildung in Personzentrierter Psychotherapie als gesetzlich anerkannter psychotherapeutischer Methode für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Personen, die in psychosozialen oder verwandten Berufsfeldern tätig sind. Er bietet für eingetragene PsychotherapeutInnen die Voraussetzung für die Erlangung des Zusatztitels Personzentrierter Psychotherapeut bzw. Personzentrierte Psychotherapeutin durch das Bundesministerium für Gesundheit.

Der Lehrgang steht allen Personen offen, die

    (mit und ohne Zusatzbezeichnung) in die Psychotherapeutenliste des Gesundheitsministeriums eingetragen sind oder
  • die eine fachspezifische Ausbildung nach einem anderen therapeutischen Ansatz abgeschlossen haben oder den größeren Teil ihrer Ausbildung absolviert haben oder

  • die eine Ausbildung nach einer staatlich nicht anerkannten therapeutischen Methode absolviert haben.

Das Zertifikat berechtigt Personen, die in die staatliche Psychotherapeutenliste eingetragen sind, zur Eintragung der Zusatzbezeichnung Personzentrierte Psychotherapie beim Gesundheitsministerium. Der erfolgreiche Abschluß der Weiterbildung wird mit einem Zertifikat mit dem Titel Personzentrierter Psychotherapeut bzw. Personenzentrierte Psychotherapeutin bestätigt. Je nach spezifischem Interesse und Fähigkeiten können individuelle Qualifikationen im Sinne einer Schwerpunktsetzung erworben werden, die im Zertifikat festgehalten sind.

Aufnahmevoraussetzungen:
  • Mindestalter von 24 Jahren

  • Eintragung als Psychotherapeut/Psychotherapeutin beim Bundesministerium für Gesundheit (mit und ohne Zusatzbezeichnung) oder

  • eine fortgeschrittene fachspezifische Ausbildung bei einer staatlich anerkannten Ausbildungseinrichtung in einer anerkannten Methode (in diesem Fall ist eine Eintragung der Zusatzbezeichnung in die staatliche Psychotherapeutenliste erst bei Abschluß der fachspezifischen Ausbildung möglich) oder

  • eine abgeschlossene psychotherapeutische Ausbildung in einer nicht anerkannten Methode oder bei einer nicht anerkannten Ausbildungseinrichtung und entsprechende Praxis (in diesem Fall ist eine Eintragung in die staatliche Psychotherapeutenliste nicht möglich)
oder
  • ein gleichzuhaltender Ausbildungs- und Erfahrungsstand

  • Teilnahme an 30 Stunden personzentrierter (klientenzentrierter) Selbsterfahrung bei einem Psychotherapeuten/einer Psychotherapeutin mit entsprechender Zusatzbezeichnung.

Aufnahmeverfahren:
Das Aufnahmeverfahren besteht aus der Feststellung der persönlichen Eignung, der Verfügbarkeit eines Weiterbildungsplatzes und der Aufnahmevoraussetzungen. Es umfaßt:
  • Vorstellungsgespräche mit zwei Psychotherapieausbildern/ausbilderinnen

  • die Teilnahme an einem Auswahlseminar

  • ein formloses Ansuchen unter Beifügung der erforderlichen Bestätigungen.

Beginn:
laufend.

Curriculum:
Das Curriculum umfaßt mindestens 475 Stunden und 150 Stunden Praxis, und zwar: 150 Stunden Selbsterfahrung, im Einzel- und Gruppensetting, laufend und geblockt; 175 Stunden Theorie in Seminarform; 150 Stunden Supervision im Einzel- und Gruppensetting zur Praxisreflexion. Ein vollständiges Curriculum senden wir Ihnen gerne zu.
Angerechnet werden unter Berücksichtigung der Vorerfahrungen und der persönlichen Situation bereits absolvierte Aus- und Weiterbildungsschritte (innerhalb und außerhalb der APG) im Sinne des österreichischen Psychotherapiegesetzes.

Dauer:
mind. 2 Jahre in kontinuierlicher Teilnahme, je nach persönlichem Lernweg (die einzelnen Teile des Curriculums können weitgehend in beliebiger Reihenfolge und nach eigener Zeiteinteilung belegt werden; die Seminare finden vorwiegend an Abenden und Wochenenden statt).

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