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Das Institut für Personzentrierte Studien (APG•IPS)

Institut für Personzentrierte Studien. Arbeitsgemeinschaft für Psychotherapie, Beratung, Supervision und Gruppenarbeit
Institute for Person-Centred Studies. Association for Psychotherapy, Counselling, Supervision and Group Facilitation

Das APG•IPS steht in der Tradition der Zusammenarbeit mit Carl Rogers, der in den 1980-er Jahren Ausbilder an unserem Institut war, und dem Center for Studies of the Person in La Jolla, Kalifornien. Das Institut fördert den Personzentrierten Ansatz in den verschiedensten Gebieten; in der Psychotherapie ist er die bekannteste und weltweit am meisten verbreitete Form der humanistischen Psychotherapie. Wir sehen unsere Aufgabe darin, durch genuine und kreative Weiterentwicklung in Forschung und Lehre, durch Publikationen und politische Arbeit einen international anerkannten Beitrag zu Theorie und Praxis zu leisten.

Damit setzen wir die 45-jährige Tradition des tas (gegründet 1969 als erste personzentrierte Ausbildungsinstitution in Österreich), der APG (1979) sowie des IPS der APG (1996) fort, den Personzentrierten (Klientenzentrierten) Ansatz (PCA) wissenschaftlich zu erforschen und für die verschiedensten Berufsfelder und Tätigkeiten in personzentrierter Arbeit entsprechende Aus-, Fort- und Weiterbildungen anzubieten.

Das APG•IPS arbeitet heute national und international mit Vereinigungen zusammen, die ähnliche Ziele verfolgen, und verfügt über langjährig erfahrene und qualifizierte Lehrende. Das Institut ist Mitglied des Psychotherapiebeirates im Gesundheitsministerium, des ÖBVP und der ÖVS. Wir waren maßgeblich an der Entstehung des Psychotherapiegesetzes (1990) beteiligt und, gesetzlich verankert, unter den ersten staatlich anerkannten Psychotherapieausbildungsinstitutionen und sind an gesundheits- und gesellschaftspolitischen Initiativen beteiligt. Regelmäßig veranstalten wir nationale und internationale Workshops, Symposien und Kongresse.

Mitglieder des APG•IPS zählen zu den Gründungsmitgliedern des weltweiten Dachverbandes WAPCEPC und des europäischen Netzwerks PCE Europe und haben die internationalen Zeitschriften Person-Centered and Experiential Psychotherapies (PCEP) und PERSON. Zeitschrift für klientenzentrierte Psychotherapie und personzentrierte Ansätze initiert und mitbegründet.

In der Akademie für Beratung und Psychotherapie des APG•IPS werden neben ihren Aus-, Fort- und Weiterbildungsgängen eine Reihe von allgemein zugänglichen Workshops, Seminaren, Gruppen zur Persönlichkeitsentwicklung und Vorträgen sowie Psychotherapie, Supervision, Coaching und Beratung angeboten. Das APG•IPS kooperiert mit der Sigmund Freud PrivatUniversität (SFU), Wien und Linz, und führt an ihr den Studiengang Personzentrierte Psychotherapiewissenschaft durch. Zahlreiche international anerkannte WissenschafterInnen und prominente VertreterInnen des Personzentrierten Ansatzes in Forschung, Lehre und Praxis bilden die Gruppe der International Consultants des APG•IPS.

Wir haben uns die revolutionierenden Hauptanliegen des Gründers des Personzentrierten Ansatzes zu unseren Zielen gemacht: Den Menschen als Person in den Mittelpunkt zu stellen: »Person–zentriert« zu verstehen, zu handeln, zu forschen, auszubilden. Personzentriert - nicht technikzentriert, methodenzentriert, gesprächszentriert, körperzentriert, problemzentriert, lösungszentriert oder was immer, sondern ganzheitlich – und das heißt orientiert an der Person, an ihren Ressourcen und der unmittelbar aktuellen Beziehung zwischen Menschen. Für die Beziehung zu Klientinnen und Klienten bedeutet das etwa, sich als entwickelnder Partner bzw. entwickelnde Partnerin in einem dialogischen Prozess der Begegnung von Person zu Person zu verstehen. Die Zusammenarbeit mit anderen sozialpsychologischen Richtungen und die kritische Auseinandersetzung mit ihnen wird gesucht, aber das Unverwechselbare des Personzentrierten Ansatzes bleibt Leitlinie: Eine kompromisslose Orientierung an den humanistischen Werten, an der Selbstbestimmung und am Veränderungspotential der Person, ein emanzipatorisches Menschenbild, eine wissenschaftlich fundierte Theorie und Praxis ohne Methodenmischmasch und eklektizistische Beliebigkeit.

Traditionsverbunden also.

Aber gerade die direkte Verbundenheit mit den Wurzeln verpflichtet zur ständigen schöpferischen, an Erfahrung und Wissenschaft orientierten Entwicklung und Neuentdeckung von Denk- und Handlungsmöglichkeiten, auch im Verständnis von Wissenschaft und Erkenntnis selbst. Und natürlich in der Praxis der zwischenmenschlicher Arbeit und des Zusammenlebens. Der Personzentrierte Ansatz liegt damit von seinem Menschenbild und der daraus folgenden Theorie und Praxis vielen zeitgeistigen Strömungen und Forderungen quer – in der Psychotherapie etwa jener nach der Effektivität therapeutischen Handelns, die ausschließlich in Kategorien denkt, wie man möglichst rasch, billig und schmerzlos „Probleme wegmachen“ kann. Mitglieder des APG•IPS zählen zu den führenden personzentrierten Wissenschaftern und Wissenschafterinnen weltweit.

Innovativ und nach vorne offen also.

Vorstand ( institut{at}post.apg-ips.at ) bestehend aus:
Institutsleitung: Sissy Hanke: sissy.hanke{at}post.punkt-um.eu
Stellvertretung: Leonore Langner BA: leonore.langner{at}post.gmx.at
Kassier: Josef Hacker MSc: josef.hacker{at}post.aon.at
Delegierter der Akademie: Mag. Peter Frenzel, frenzel{at}post.apg-ips.at

Disslergasse 5/4, A-1030 Wien | Tel: +43 / 1 / 713 7796 | Fax: +43 / 1 / 718 7832 | Email: office@apg-ips.at | © 1998-2017 APG.IPS , Wien, Austria | Haftungsausschluss | Impressum
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